Programmhinweis zum Thema Islam

Gesichter des Islam (1/4) – Glaube und Kutur
Sonntag, 15.07.2012, 18:00, Phönix
Wh. Samstag, 21.07.2012, 11:00 Uhr

Der sächsische Schriftsteller Karl May hat hierzulande durch seine Orientromane das Bild des Islams und seiner Anhänger stark geprägt. Der Muslim ist demnach Gott ergeben und fatalistisch, er schickt sich in sein vom Schöpfer bestimmtes Los und versucht dies auch nicht zu ändern.

Karl May pflegte keinen Kontakt zu Muslimen, er verstand deren Schriften und Sprache nicht, er wusste nichts von der unter anderem in Sure 18, Vers 29 angebotenen Wahlmöglichkeit zwischen Glauben und Unglauben. Das Gute, so heißt es im Koran (4,79), kommt von Gott, das Böse vom Menschen. Der Mensch kann sich für beides entscheiden. Er kann sich auch vom gefallenen Engel Iblis (Satan) verführen lassen.

Muslime glauben an einen einzigen Gott; sie glauben an Propheten, an Engel, an die heiligen Bücher, die Vorherbestimmung und das Jüngste Gericht. In den Glaubensartikeln gibt es zwischen Islam und den beiden anderen monotheistischen Religionen Judentum und Christentum viele Ähnlichkeiten.

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